Zu einer besonderen Feierstunde, nein nicht um Mitternacht, hatte die Schloss-Schule Ihre neuen Prinzen und Prinzessinnen geladen.
Am 16.09. fand die Einschulungsfeier der Erstklässler statt, und wieder hatten sich die Verantwortlichen der Schule etwas Besonderes einfallen lassen.

Bereits mit der Anmeldung für die Schule lernten die Neuen das Schloss-Gespenst kennen, und nun fand dieses Treiben tatsächlich eine Fortsetzung in der Weiherhofhalle und den Schulgemäuern.

Burgherr Springer mit Prinzessin Erndwein, toll kostümiert und mit üppigem Gefolge, verknüpften die Feier spielerisch und motivierend mit dem Thema.

Den Ansporn zum Lernen, um über das Stadium eines Prinzen zum König und Anführer zu reifen, betonte der Schulleiter gleich zu Beginn seiner Ansprache.

Und die Neulinge lauschten gespannt seinen Worten, der eine verzückt, der andere entrückt und so mancher vermutlich entgeistert!

Wie, ein Prinz oder eine Prinzessin sollen arbeiten, lernen, fleißig sein, wo gibt es denn sowas? „Die Geister, die ich da rief, werde ich wohl nicht mehr los? Wo ist das Gespenst, das all diesem Spuk ein Ende bereitet?“

Aber nein, behutsam und mit Bedacht, und natürlich mit der Unterstützung des bisherigen Königs und der Königin soll alles von statten gehen.

Und wo das Ganze dann passiert, wurde nach der Feier in den Gemäuern der Schloss-Schule präsentiert. Die erste Geister-, Entschuldigung, Schulstunde fand dort gleich statt, und ein erstes Kennenlernen zeigte auf, dass hier keine Hexerei am Werke ist. Auch Streitaxt und Bogen wurden nicht benötigt.

Prinz und Prinzessin nahmen wohlbehütet Ihren Platz im neuen Schloss ein, und sogleich wurden die Weichen für eine fortschrittlichere Zukunft gestellt.

Währenddessen sich König und Königin, nebst Queen Mum und erweitertem Gefolge an  den dargebotenen Speisen und Getränken labten.

Die Rückkehr des heiligen Nachwuchses herbeisehnend, wurde so mancher Plausch genutzt, um erste Bekanntschaften über die eigenen Ländereien hinaus zu knüpfen.

Mit Ende der Schulstunde begann dann sogleich der umfangreiche Abzug des gesamten Gefolges zumeist zu hochpotentem Ross, und im Schloss kehrte vorübergehend wieder Ruhe ein. Viele fleißige Heinzelmännchen („Wie kommen wir hierher?“) räumten schnell noch auf und das Schul-Gespenst übernahm wieder die Herrschaft über Räume und Kammern. 

Damit am nächsten Tag, die neue Regentschaft wieder Einzug halten konnte.

 

Wir sagen Danke, allen Heinzelmännchen, Königen und Königinnen, den braven Prinzen und Prinzessinnen, dem Burgherren, den Burgfräuleins und den Hofnarren sowie dem ganzen Gefolge.

 

Ihr Förderverein